Alle Jahre wieder - Tiere unterm Weihnachtsbaum

In wenigen Wochen ist Weihnachten und große Bescherungen stehen an. Nicht selten landen zu dieser Zeit Hund, Katze, Meerschweinchen & Co unterm Weihnachtsbaum, um beispielsweise Kindern ihren größten Wunsch zu erfüllen. Doch Tiere sind keine Geschenke, sondern bedürfen großer Verantwortung und Pflege, die gut überlegt sein will.
Das Tierheim in Berlin hat sich vor mehreren Jahren dazu entschlossen über die Feiertage einen Vermittlungsstopp einzuführen, um unnötiges Aussetzen und Abgeben der Tiere nach Weihnachten vorzubeugen.
Wir möchten dir nun 5 Alternativen mit an die Hand geben, die den Tieren helfen und den Wunsch nach einem Leben mit Tieren näher kommt:

1. Spenden

Viele Tierheime in Deutschland und Umgebung finanzieren sich allein durch Spendenbeiträge. Anstatt also ein Tier unüberlegt zu adoptieren, kannst du einfach durch eine kleine Geld- oder Sachspende dem Tierheim in deiner Nähe helfen.

2. Patenschaften

Eine weitere Möglichkeit Tierheimen finanziell unter die Arme zu greifen, sind Patenschaften. Statt einer normalen Spende unterstützt man bei einer Patenschaft die Pflege einer bestimmten Tiergruppe oder eines bestimmten Tieres finanziell. Durch einzelne Patenschaften fühlt man sich dem jeweiligen Tier mehr verbunden und weiß genau, wo das eigene Geld zum Einsatz kommt.

3. Ehrenamt

Alternativ zum Spenden kann man sich natürlich auch ehrenamtlich im Tierschutz engagieren und so in Kontakt mit den geliebten Vierbeinern kommen. Dafür einfach den Wohnort und Tierschutz in die Suchmaschine geben und schauen, wo Bedarf an Hilfe ist. Meist bietet das nahegelegenen Tierheim zahlreiche Möglichkeiten sich ehrenamtlich im Bereich Tierschutz zu engagieren, beispielsweise als GassigeherIn oder Pflegestelle.

4. Nachbarschaftshilfe 

Statt ein Tier zu Weihnachten zu verschenken, kann man sich zunächst in der Nachbarschaft umhören, um zu schauen, ob man sich dieser Verantwortung stellen möchte. In Kleinanzeigen oder Nachbarschaftsforen suchen berufstätige oder ältere Menschen oft nach Hilfe im Bereich Hundesitting oder eine Urlaubsbetreuung für das geliebte Haustier. Falls man keine passende Anzeige findet, kann man auch einfach selbst eine aufgeben und seine Hilfe anbieten.

5. Zeit lassen & informieren

Sollte man sich nach reiflicher Überlegung dann dazu entschlossen haben, das Leben mit einem Tier teilen zu wollen, ist der erste Gang ins Tierheim unerlässlich. Das Klisché des bissigen Tierheimhundes ist überholt und sorgt immer noch dafür, dass viele Tiere bei ZüchterInnen gekauft werden. Doch auch in Tierheimen findet man verschmuste Vierbeiner, die nur nach einem liebevollen Zuhause suchen.
Sollte man sich am Ende doch für einen Zuchthund entscheiden, ist viel Recherche nötig, um sicherzugehen, dass man am Ende einen gesunden und ausgeglichenen Vierbeiner zu Hause hat. Auf keinen Fall sollte man auf kriminelle WelpenzüchterInnen in den Kleinanzeigen reinfallen, die Welpen bereits für wenige hundert Euro auf Parkplätzen verkaufen.

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